**Anschlag in Magdeburg: Experte kritisiert Zufahrtsschutz und neues Gutachten**
In einer schockierenden Enthüllung nach dem verheerenden Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2024, bei dem sechs Menschen starben und über 300 verletzt wurden, zeigt ein neues Gutachten erhebliche Mängel im Sicherheitskonzept auf. Der Experte Christian Schneider, Fachmann für Terrorabwehr, hat die alarmierenden Defizite im Zufahrtsschutz angeprangert, die nach seiner Analyse nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprachen.
Das Gutachten des Bundesverbands für Veranstaltungssicherheit, das ZDF heute vorliegt, bestätigt die bereits im Dezember geäußerten Bedenken: Ein effektiver Zufahrtsschutz war nicht vorhanden. Stattdessen standen lediglich Betonklötze, die laut Schneider die Gefahr für Passanten sogar erhöhten. „Die Lücken in den Absperrungen waren katastrophal und hätten leicht mit professionellen Maßnahmen verhindert werden können“, erklärt Schneider.
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die mangelhafte Umsetzung, sondern auch gegen die Vermischung von Veranstaltungssicherheit und Zufahrtsschutz, was in Deutschland ein einzigartiges Problem darstellt. Schneider fordert eine klare Trennung der Kompetenzen und eine strikte Einhaltung internationaler Standards. „Zufahrtsschutz ist eine bauliche Expertise, die von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden muss“, betont er eindringlich.
Mit dem Blick auf die Zukunft ist die dringende Forderung nach einem umfassenden und professionellen Sicherheitskonzept unerlässlich. „Wir müssen sicherstellen, dass solche Tragödien wie in Magdeburg nicht wiederholt werden“, schließt Schneider. Die Stadt Magdeburg steht nun unter Druck, die Sicherheitsstandards für den Weihnachtsmarkt 2025 grundlegend zu überarbeiten und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.